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Location: Kim kocht

Die Edel-Asiatin “Kim kocht” in Wien hat’s echt drauf! Eingeladen von Mama’s Freund zu Mama’s Geburtstag, sozusagen als Überraschung, konnten wir zum ersten Mal das Essen der Kim im 9. Bezirk (hinter der Volksoper) genießen. Wahrhaft: genießen! Jede einzelne Komponente unseres 4-Gang-Überraschungsmenüs war ein Traum! Zur Auswahl gab es Fisch oder Meeresfrüchte. Mein Freund und ich entschieden uns für den Fisch, meine Mama und ihr Freund für die Meeresfrüchte (Dessert nicht inklusive – was dem Ganzen grundsätzlich keinen Abbruch tut, aber… mal weiterlesen ;-)). Diese Menüs bzw. jede einzelne Zutat, diese Geschmacksexplosion ist einfach der Wahnsinn! Die Weinbegleitung, ausgesucht von Mamas Freund, ein Weinkenner, war ebenfalls ein Traum (nicht zuletzt auch deswegen, weil auch die Karte gut sortiert ist, und österreichlastig).

Kim kommt vor Beginn des Menüs zu jedem höchstpersönlich an den Tisch und fragt nach den Vorlieben: Koriander ja oder nein, nicht scharf bis megascharf, Allergien etc. Danach kann man Kim und ihrer Crew beim Brutzeln, Braten, Schwenken, Schneiden, Garnieren usw. in der Showküche zuschauen. Wunschgemäß wird dann vom (äußerst) freundlichen und zuvorkommenden Personal serviert. Niemals ist das Glas leer, toller, aufmerksamer Service! (PS Für das Handtäschchen bekommt man sogar noch einen eigenen Schemel gereicht, sodass sie nicht am Boden stehen oder auf dem Schoß liegen muss…). Vor Beginn des Menüs werden einem warme, feuchte Handtücher zur Reinigung gereicht – toll! Zur Inneneinrichtung möchte ich erwähnen: Klein, aber oho – bis auf die Plastiksessel, die fand ich nicht so prickelnd und irgendwie “IKEA”. Aber die Holz-Kupfer-Verkleidung an den Wänden brachte ein wohlig-warmes Ambiente. Und das (sehr schicke und moderne) Klo – oftmals sieht man ja wirklich an den Toiletten wie das Lokal eigentlich wirklich is(s)t – für jeden Gast gibt es ein eigenes kleines Handtuch, sehr hygienisch!

Sauteuer, die liebe Kim – aber saugut! Zu einem besonderen Anlass (ohne Kinder!) würde ich Kim kocht auf jeden Fall weiterempfehlen! PS Zum Abschluss gabs (man könnten meinen als 5. Gang) noch einen weiteren Gruß aus der Küche, sozusagen als kleines Dankeschön ein leckeres Dessert, das dann irgendwie doch wieder inklusive war ;-). Reservierungen für einen Abendtermin sollten mindestens 4 Monate im Vorhinein gebucht werden (Kreditkarte notwendig!) und: an diesem Abend viel Zeit nehmen (mindestens 4 Stunden beim Termin um/ab 20:00 Uhr). Wir waren an diesem Abend (09. Dezember) um 01:30 zuhause (Autofahrt ca. 20 Minuten, Beginn: 20 Uhr) und hätten, wenn mein Freund am Samstag nicht FH und Prüfung gehabt hätte und wir beide krank gewesen wären, gut und gerne noch weitere 1,2 Stunden dort sitzen können! ;-)

Für beide Menüs galt derselbe Gruß aus der Küche, sowohl vor als auch nach den 4 Gängen, nämlich einmal Tofu süß-sauer auf gemischten Salat, dazu kaltes Kürbis-Ingwer-Süppchen sowie als Dessert-Gruß Dreierlei von der Schokolade und ein Mini-Apfelstrudel.

Außerdem gab es – wie in jedem besseren Lokal – Brot, nämlich zweierlei Sorten mit zwei Dipsaucen: 1x Koriander-Sesam-Olivenöl und 1x eine süße Chili-Sauce. Die Koriander-Sauce war mein absoluter Favorit!

Die Menüs:

Fisch-Menü – Reihenfolge
1. Gang: Dreierlei vom Thunfisch
2. Gang: Wolfsbarsch auf Zitrone mit frischem Koriander, Gemüse und Nüssen
3. Gang: Seeteufel mit Erdnussauce und Linsen
4. Gang: Fisch (welcher ?) mit Chicoree und Mandelsplitter

Meeresfrüchte-Menü – Reihenfolge
1. Gang: Risotto auf Jakobsmuscheln
2. Gang: Fischsuppe mit Tintenfisch und Kalamari
3. Gang: Kalamari (kann mich nicht mehr erinnern ?) auf Chili-Ananas
4. Gang: Shrimps-Tagliatelle mit Koriander

Kreativität: Keksgeschenkpackerl

Am Freitag Abend habe ich die ersten Keksgeschenkpackerl hergerichtet, weil ich sie am Samstag bzw. Sonntag schon für Freunde, die ich vor Weihnachten nicht mehr sehen werde, gebraucht habe… und tataaaa das ist das Ergebnis:

Schaut doch aus wie gekauft, oder? :-) (Die Sackerl selbst sind ja auch gekauft, nämlich beim Müller… – aber die Kekse sind made by The Jeanny ;-) wie ihr unter Rezepte nachlesen könnt…)

Location: Martinigansl im Wirtshaus im Hofgassl

Am Samstag (12.11.) waren wir im burgendländischen Rust im Haubenlokal Wirtshaus im Hofgassl mit meiner Mama, ihrem Lebensgefährten und ihren gemeinsamen Freunden Ganslessen. Ein teures Gansl (sponsored by Mama), das allerdings sein Geld auch wert ist. Denn jede einzelne Komponente dieses Menüs (ausgelöstes, superknuspriges Gansl mit extrem flaumig-weichem Briocheknödel, glaciertem Bratapfel und einzigartigem Rotweinkraut) war einfach sensationell! Man musste wirklich alles einzeln genießen, um dieses Geschmackserlebnis so richtig zu bemerken – ein richtiges Feuerwerk.

Das Lokal war außerdem auch total nett. Modern und alt zugleich. Viel Natur wie Holz, Stein, etc. gepaart in einem modernen Ambiente, das einem Haubenlokal würdig ist. Ich hab, wie immer, ein paar Fotos für euch gemacht :-)

Location: Dinner in the Dark

Ich habe Flo zum Geburtstag ein “Dinner in the Dark” geschenkt, wo wir Mittwoch Abend vier wunderbare Stunden verbracht haben. Wie so ein Abend aussieht? Ich möchte nicht mehr verraten, als auch auf der Website von Vier Sinne darüber zu lesen ist, weil das eine oder andere wirklich eine tolle Überraschung, ein tolles Erlebnis ist und man diese Erfahrung einfach selbst machen muss bzw. sollte.

Das Geburtstagskind meint zu dem Abend schlicht: “interessante Erfahrung; man sieht wieder einmal, was im Leben wirklich wesentlich ist; Schönheit zählt hier nicht; man sieht zwar nicht, aber die übrigen Sinne werden dadurch extrem geschärft – das glaubt man kaum”.

Zum letzten Statement von Flo möchte ich festhalten, dass die Speisen laut Veranstalter nicht außergewöhnlich gewürzt werden vom Caterer – und trotzdem ist das Geschmackserlebnis der Hammer. Man schmeckt einfach alles viel intensiver!

Dinner in the Dark beschreibt sich selbst so:
Die Kühle des Tischs unter Ihrem Ellenbogen … Der Hauch Ihres Atems am eigenen Handrücken … Die seltsam griffige Glattheit des Scrollrads Ihrer Maus … Das Säuseln eines Lüfters … All das ist da, spürbar, hörbar, aber wir sehen es nicht. Denn wir sind blind vom Alltag.
Dinner in the Dark macht Ihnen nun den Weg frei zu neuen Empfindungen und führt Sie hinter den Vorhang der sichtbaren Welt. In idealer Dunkelheit werden sich Ihre Sinne öffnen, um Sie bewusst wie noch nie schmecken, riechen, hören, tasten und fühlen zu lassen.

Natürlich habe ich aber auch ein paar Fotos – trotz der Dunkelheit ;-) – für euch! Denn danach durften wir (wieder im Licht) erfahren, was wir beim 4-gängigen Menü eigentlich serviert bekamen! Ich möchte hiermit allen, die keine oder nur wenig Erfahrung mit Blinden haben, ans Herz legen, sich auf diese sinnliche Reise zu begeben. Es ist wirklich wunderbar und obwohl (oder vielleicht gerade deswegen) man sich nicht sieht, konzentriert man sich so sehr auf sein Gegenüber wie sonst wahrscheinlich kaum. Die blinden Kellner (an diesem Abend: die türkische Tschidem und der kroatische Kristian) machen wirklich einen großartigen Job – und auch das sehende Team ist äußerst zuvorkommend. Beide Daumen hoch für “Vier Sinne – Dinner in the Dark”!

Shop ’til u drop: Spätzlehobel

Ich mache für die Käsespätzle, die Spätzle ja immer selbst. Und als ich das Rezept online gestellt habe, habe ich auch kurz den/die Spätzlehobel/reibe erwähnt, den/die ich benutze. Hier noch ein Foto, wie er/sie verpackt aussieht.

Ich schwöre wirklich darauf! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist der Hammer. Von allen Arten, Spätzle zu machen, ist das die günstigste und einfachste zugleich! Einfach toll!

Location: Heurigenschank und Weinbau Wildpert

Wer mich kennt, weiß ich: ich liebe Heurigen! Und der Heurigen Wildpert in Engabrunn im Kamptal (Niederösterreich) ist einer der besten und nettesten! Und die haben nicht nur die besten Aufstrich- und Käseteller sowie Brettljausn (Speisekarte), sondern auch noch das beste Gebäck aller Zeiten: Die weltbesten Käsestangerl (die sie von einem Bäcker beziehen aber trotzdem!). Die werden frisch aufgebacken und kommen noch ofenwarm auf den Tisch – himmlisch!
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie ich mich fühle, wenn ich dann spätnächtens nach Hause fahre, oder? Nein? Gut, dann sag ich euchs: kugelrund und mega-angegessen, manchmal auch etwas duselig vom Wein, ABER: superhappy! Die Bewirtung ist rasch und zuvorkommend, freundlich und hat eigentlich immer ein Lächeln auf den Lippen. Der Wildpert, der hat mich letzte Woche sicher nicht zum letzten Mal gesehen! :-) Im Übrigen ist aufgrund des großen Andrangs beim Wildpert immer eine Reservierung notwendig!

PS: Da ich ein großer weißer-Traubensaft-gespritzt- und Welschriesling-Fan bin, kann ich euch zu eurem g’standenen Mahl diese beiden (antialkoholisch bzw. alkoholisch) Getränke nur wärmstens ans Herz legen!

Wohl bekomm’s!

Location: EBI Vienna

Wer Sushi bzw. Asiatisches liebt, wird das Restaurant EBI Vienna im 21. Bezirk verehren! Von der stylishen Einrichtung bzw. zum hervorragendem Essen (all you can eat à la carte) bietet EBI allen Liebhabern der asiatischen Küche etwas – von Sushi, Maki, Nudeln, Frühlingsrollen über Salat, Fisch, Fleisch bis hin zu echtem Asia-Eis (bspw. aus Grüntee). Die Bedienung ist im Übrigen auch sehr nett und flott! Wir werden heute Abend wieder mit Freunden hingehen und freuen uns schon auf das leckere Essen! Zu meinen Favoriten gehören die Garnelenspießchen in Erdnusssauce und die Maki- und Sushiröllchen (insbesondere jene mit Ente und Sesam) :-)

Hier noch ein paar digitale Eindrücke: