Rezept: Linzeraugen

Bei keinem Teig hab ich so geflucht wie bei diesem, weil er mir ständig gerissen ist – aber dafür ist das Ergebnis umso leckerer, wenn auch nicht unbedingt schöner ;-)

Zutaten für ca. 35 Linzeraugen:
300g Mehl
200g Butter
100g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eigelb
100g Mandeln, gemahlen
1 Prise Zimt
Schale einer halben Zitrone
Ribiselgelee für die Füllung
Staubzucker zum Bestäuben

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, diesen dann ca. 30 Minuten kalt stellen. Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Den Teig ca. 2-3mm dick ausrolle und Scheiben von ca. 5cm Durchmesser ausstechen. Aus der Hälfte der Scheiben jeweils drei Augen ausstechen (am besten geht das mit einem Linzeraugen-Ausstecher). Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten backen. Anschließend kurz auskühlen lassen und die ungelochten Scheiben mit Ribiselgelee bestreichen, die gelochten Scheiben im Staubzucker wälzen und die beiden Kekse zusammen”drücken”, sodass das Ribiselgelee etwas aus den Augen herausquillt.

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Rezept: Schokokipferl

Zutaten:
100g Schokolade oder Kuvertüre für den Teig
200g Butter
100g Zucker
100g Haselnüsse, gemahlen
300g Mehl
1 TL Zimt
200g Kuvertüre für die Glasur

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Währenddessen alle anderen Zutaten bis auf die Schoko für die Glasur vermischen. Wenn die Schoko im Wasserbad vollständig geschmolzen ist, zu den restlichen Zutaten hinzufügen und ordentlich durchkneten. Den fertigen Teig in Alufolie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Anschließend Rollen mit 4-5cm Durchmesser formen und diese in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Daraus die Kipferl formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (die Kipferln gehen beim Backen auseinander!). Anschließend bei 175 Grad Heißluft 10 Minuten backen und auskühlen lassen. Nun die Kuvertüre für die Glasur im Wasserbad schmelzen und die Kipferln darin eintauchen, anschließend gut trocknen lassen!

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X-Mas: Die vierte Kerze brennt…

Heute, am 4. Advent, haben wir ewig laaaange geschlafen und dann waren wir im wunderschönen Schloß Hof am Adventmarkt. Ein Traum – aber darüber erzähle ich euch in einem eigenen Post! :-)

Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet die vierte Kerze brennt.
Gott selber wird kommen. Er zögert nicht.
Auf, auf ihr Herzen und werdet licht!
|: Freut euch ihr Christen,
Freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr.:|

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Rezept: Orangentaler

Zutaten:
125g Butter
125g Zucker, braun
1 Ei
1 Zitrone, unbehandelt
200g Mehl
1 TL Backpulver
30g Orangeat, fein gehackt
25g Mandeln, gerieben

Für die Glasur:
2 EL Orangensaft
100g Puderzucker
20g Orangeat, fein gehackt
20g Pistazien, fein gehackt

Butter, Zucker und Ei schaumig schlagen. Zitronenschale, eine Prise Salz, Mehl, Backpulver, Orangeat und Mandeln dazugeben und zu einem Mürbeteig kneten. Mehrere Rollen mit ca. 3-4 cm Durchmesser formen und für 1 Stunde kalt stellen.
Danach in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 200°C für 15 Minuten backen. Die Orangentaler nun abkühlen lassen. Währenddessen Orangensaft mit Puderzucker verrühren und auf den Talern verteilen, mit Orangen und Pistazien bestreuen.

PS: Geschmacklich erinnern mich meine Orangentaler an die (teuren) Bahlsen Azora-Kekse ;-)

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Location: Kim kocht

Die Edel-Asiatin “Kim kocht” in Wien hat’s echt drauf! Eingeladen von Mama’s Freund zu Mama’s Geburtstag, sozusagen als Überraschung, konnten wir zum ersten Mal das Essen der Kim im 9. Bezirk (hinter der Volksoper) genießen. Wahrhaft: genießen! Jede einzelne Komponente unseres 4-Gang-Überraschungsmenüs war ein Traum! Zur Auswahl gab es Fisch oder Meeresfrüchte. Mein Freund und ich entschieden uns für den Fisch, meine Mama und ihr Freund für die Meeresfrüchte (Dessert nicht inklusive – was dem Ganzen grundsätzlich keinen Abbruch tut, aber… mal weiterlesen ;-)). Diese Menüs bzw. jede einzelne Zutat, diese Geschmacksexplosion ist einfach der Wahnsinn! Die Weinbegleitung, ausgesucht von Mamas Freund, ein Weinkenner, war ebenfalls ein Traum (nicht zuletzt auch deswegen, weil auch die Karte gut sortiert ist, und österreichlastig).

Kim kommt vor Beginn des Menüs zu jedem höchstpersönlich an den Tisch und fragt nach den Vorlieben: Koriander ja oder nein, nicht scharf bis megascharf, Allergien etc. Danach kann man Kim und ihrer Crew beim Brutzeln, Braten, Schwenken, Schneiden, Garnieren usw. in der Showküche zuschauen. Wunschgemäß wird dann vom (äußerst) freundlichen und zuvorkommenden Personal serviert. Niemals ist das Glas leer, toller, aufmerksamer Service! (PS Für das Handtäschchen bekommt man sogar noch einen eigenen Schemel gereicht, sodass sie nicht am Boden stehen oder auf dem Schoß liegen muss…). Vor Beginn des Menüs werden einem warme, feuchte Handtücher zur Reinigung gereicht – toll! Zur Inneneinrichtung möchte ich erwähnen: Klein, aber oho – bis auf die Plastiksessel, die fand ich nicht so prickelnd und irgendwie “IKEA”. Aber die Holz-Kupfer-Verkleidung an den Wänden brachte ein wohlig-warmes Ambiente. Und das (sehr schicke und moderne) Klo – oftmals sieht man ja wirklich an den Toiletten wie das Lokal eigentlich wirklich is(s)t – für jeden Gast gibt es ein eigenes kleines Handtuch, sehr hygienisch!

Sauteuer, die liebe Kim – aber saugut! Zu einem besonderen Anlass (ohne Kinder!) würde ich Kim kocht auf jeden Fall weiterempfehlen! PS Zum Abschluss gabs (man könnten meinen als 5. Gang) noch einen weiteren Gruß aus der Küche, sozusagen als kleines Dankeschön ein leckeres Dessert, das dann irgendwie doch wieder inklusive war ;-). Reservierungen für einen Abendtermin sollten mindestens 4 Monate im Vorhinein gebucht werden (Kreditkarte notwendig!) und: an diesem Abend viel Zeit nehmen (mindestens 4 Stunden beim Termin um/ab 20:00 Uhr). Wir waren an diesem Abend (09. Dezember) um 01:30 zuhause (Autofahrt ca. 20 Minuten, Beginn: 20 Uhr) und hätten, wenn mein Freund am Samstag nicht FH und Prüfung gehabt hätte und wir beide krank gewesen wären, gut und gerne noch weitere 1,2 Stunden dort sitzen können! ;-)

Für beide Menüs galt derselbe Gruß aus der Küche, sowohl vor als auch nach den 4 Gängen, nämlich einmal Tofu süß-sauer auf gemischten Salat, dazu kaltes Kürbis-Ingwer-Süppchen sowie als Dessert-Gruß Dreierlei von der Schokolade und ein Mini-Apfelstrudel.

Außerdem gab es – wie in jedem besseren Lokal – Brot, nämlich zweierlei Sorten mit zwei Dipsaucen: 1x Koriander-Sesam-Olivenöl und 1x eine süße Chili-Sauce. Die Koriander-Sauce war mein absoluter Favorit!

Die Menüs:

Fisch-Menü – Reihenfolge
1. Gang: Dreierlei vom Thunfisch
2. Gang: Wolfsbarsch auf Zitrone mit frischem Koriander, Gemüse und Nüssen
3. Gang: Seeteufel mit Erdnussauce und Linsen
4. Gang: Fisch (welcher ?) mit Chicoree und Mandelsplitter

Meeresfrüchte-Menü – Reihenfolge
1. Gang: Risotto auf Jakobsmuscheln
2. Gang: Fischsuppe mit Tintenfisch und Kalamari
3. Gang: Kalamari (kann mich nicht mehr erinnern ?) auf Chili-Ananas
4. Gang: Shrimps-Tagliatelle mit Koriander

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Rezept: Anis-Schneeflöckchen

Zutaten:
125g Butter oder Margarine
50g Puderzucker
60g Mehl
125g Speisestärke
1 Pck. Vanillezucker
1 EL Anis, gemahlen oder im Ganzen
1 EL Staubzucker zum Bestäuben

Butter, Staubzucker, Mehl, Speisestärke, Vanillezucker und Anis mischen. 1-2 EL eiskaltes Wasser zufügen und alles gut zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kühl stellen.
Aus dem Anisteig kirschgroße Kugeln formen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Die Kugeln mit einer Gabel leicht flach drücken. Dann blechweise im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad 12-15 Minuten backen. Auskühlen lassen. Mit Staubzucker bestäuben. Achtung beim Verzehr: Ist eine sehr trockene (staubige) Angelegenheit! ;-)

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Rezept: Lasagne al forno

Zutaten:
wie meine Spaghetti Bolognese plus
1-2 Pkg. Lasagneblätter
Parmesan, frisch gerieben
1kg Gouda, gerieben
Karotten n.B.
1 Dose Champignons n.B.
Bechamelsauce

Die Sauce wie angegeben zubereiten, wer mag kann die Karotten und Champignons noch reinschneiden und mitkochen. Anschließend, beginnend mit den Lasagneblättern, die Sauce und den geriebenen Käse schichten. Mit Käse enden und die Bechamelsauce und den Parmesan darüber geben. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen. Am nächsten Tag bei 180 Grad 20 Minuten backen bis der Käse goldbraun ist.

PS: Lässt sich problemlos einfrieren!

Mahlzeit!

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