Ja, mich gibt’s auch noch…
Liebe Leser,
vorweg: es tut mir leid. Die letzten Wochen, nein ich glaub es sind mittlerweile bald sogar Monate, hatte ich schlicht und ergreifend keine Muse zu bloggen. Und das, obwohl es mir wieder glänzend geht. Ich habe eine neue Liebe gefunden – oder besser gesagt, sie mich. Denn ich habe eigentlich gar nicht gesucht, denn ich wollte einfach nur mal mein Single-Dasein genießen (und ja, das kann man, lasse ich mir immer wieder sagen)… ;o)
Nun ja, jetzt ist ER eben da und es ist wunderbar. Also will ich darüber gar nicht meckern. Wie ihr ja auch gelesen habt, habe ich im Dezember gekündigt – naja, das ist das einzige Loch, das geblieben ist. Ich bin immer noch arbeitslos oder Arbeit suchend – wie man es eben sehen möchte. Bisher war jedenfalls das Richtige nicht dabei.
Überhaupt gebe ich mich nicht mehr so leicht mit allem und jedem zufrieden. 2010 habe ich mein Leben komplett aufgeräumt. Dinge, Menschen, Situationen und andere Nebensächlichkeiten, die mir das Leben nicht erleichtert, sondern mir auf ihre ganz besondere Art und Weise nur erschwert haben (was mir davor gar nicht klar war), wurden aus meinem Leben verbannt. Regelrecht gekillt. Das Fazit der ganzen Aufräumaktion? Ich fühle mich 100kg leichter (obwohls nur 3-5 kg sind auf der Waage), frei (obwohl kein Mensch wirkllich frei ist) und lebendig (da gibts kein obwohl). Klingt das nicht wunderbar?
Und dabei war ich immer diejenige, die gemeint hat, mach weiter und das geht schon irgendwie, nicht aufgeben, sei kein Verlierer, zeig deine Schwächen nicht. Aber jetzt mal ehrlich: who cares? Wichtig ist doch nur, dass es MIR gut geht. Klingt jetzt wie ein grauslicher Ego-Trip, ist es auf eine Art und Weise auch. Aber mal ernsthaft, wenn ich eines begriffen hab, dann folgendes: love it, change it or leave it. Denn nur, wenn du selbst mit dir glücklich und zufrieden bist, kannst du es auch mit anderen sein. Und alles was dich nicht pusht, werde los – auch wenn das bedeutet, dass du dich von vermeintlich bedeutsamen Menschen trennen musst. Geh deinen eigenen Weg – den, der für dich richtig ist und nicht den, den dir andere aufzwingen wollen.
Interessanterweise bemerken viele Menschen meine Ausgeglichenheit (?) – egal ob Ex-Arbeitskollegen, Freunde oder Familie.
In diesem Sinne:

Ihr hört, bzw. lest, von mir ;o)








